Als ich neulich in einer Literatursendung im 3-Sat einen Mann mit großer schwarzer Kippah sah, war ich überrascht und als ich dann bemerkte, dass er selbst Schrifsteller ist und mit der Moderatorin über sein neues Buch sprach, war ich mehr als verwundert. Nicht etwa, weil ein orthodoxer Jekke als Schriftsteller tätig ist, obwohl das schon eine Besonderheit ist(in diesem Zusammenhang frage ich mich allerdings, was die größere Überraschung ist: Dass ein orthodoxer Jekke Bücher schreibt, oder dass es überhaupt noch orthodoxe Jekkes gibt?). Nein, viel mehr verwundert es mich, dass mir der Name Benjamin Stein bis zu jener TV-Sendung kein Begriff war, denn ich gehöre wohl zu den Juden, die jüdischen Künstlern wie eine natürliche Selbstverständlichkeit Vorzug gönnen.
Wer einen Eindruck von Benjamin Stein und Einblick in sein neues Werk „Die Leinwand“ gewinnen möchte, schaue bei Chajm, der sich auch schon mit diesem Prachtstück(so möchte ich Stein und sein Werk mal bezeichnen) beschäftigt hat.
Am Donnerstag habe ich mir dann „Die Leinwand“ gekauft und das Buch ist eindeutig noch besser, als es die Rezensionen schon erahnen lassen. Von daher: Kaufbefehl!

Ansonsten lege ich euch noch Benjamin Steins Blog ans Herz: www.turmsegler.net

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